Architekturarchiv — Studienarbeiten
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Esmanur Dilara Ilgün
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Pathos

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5. Semester · Entwerfen

Pathos bezeichnet im Griechischen Leid, Leidenschaft und tiefes Empfinden und beschreibt damit die emotionale Grundlage des Entwurfs.

Die Aufgabe war es, auf dem Frankfurter Friedhof einen Trauerpavillon zu entwerfen. Ich wollte mich dabei zunächst mit dem Ort selbst auseinandersetzen und verstehen, welche Geschichte dieser kleine ausgewählte Ausschnitt des Friedhofs erzählt.

Bei der Begehung fiel mir eine ungewöhnliche Szene mit einer leeren Staffelei auf – fernab von Gräbern und alleinstehend. Kein Bild, kein Name, keine Geschichte. Diese Leere wurde zum Ausgangspunkt des Entwurfs. Im Kontext des Friedhofs entstand die Frage nach der Anonymität des Gedenkens. Der Entwurf schafft deshalb einen Ort, an dem persönliche Erinnerungen sichtbar werden. Durch das Erschaffen und Ausstellen von Kunst entsteht eine Verbindung zwischen Verstorbenen, Hinterbliebenen und Außenstehenden. Der Raum begleitet diesen Prozess in den drei Phasen Konfrontation, Reflexion und Akzeptanz.

Pathos
Explosionszeichnung des Trauerpavillons mit seinen Bogenöffnungen
Diagramm — schematischer Schatten in der Originalzeichnung.
Phase 01 — Konfrontation
„Was wird hier eigentlich ausgestellt?“
Phase 02 — Reflexion
„Namen und Daten erinnern an einen Menschen, erzählen jedoch nicht, wer er wirklich war, was ihn ausmachte oder was andere mit ihm verbinden.“
Phase 03 — Akzeptanz
„Der Entwurf schafft deshalb einen Ort, an dem persönliche Erinnerungen sichtbar werden.“
Perspektivischer Schnitt
Perspektivischer SchnittM 1:100
Ansichten
AnsichtenM 1:100
Ansichten
AnsichtenM 1:100
Schnitte
SchnitteM 1:100
Dachaufbau — Substrat 120 mm, Schichtenfolge
Dachaufbau — Substrat 120 mm, SchichtenfolgeDetail
Umgebungsmodell
UmgebungsmodellM 1:500 / M 1:100
Schnittmodell
SchnittmodellM 1:500 / M 1:100
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